Fischerei

Spricht man von der Fischerei am Bodensee wird der Untersee öfters in den Hintergrund gestellt oder mit dem Obersee zu stark verglichen. Dabei werden beide Seeteile mit je einer eigenen Fischereiverordnung und einem Bewirtschaftungsplan seit Jahrhunderten bewirtschaftet.

Der Untersee ist der westliche, kleinere Seeteil, der zwischen Gottlieben und dem Städtchen Stein am Rhein in einer sehr schönen Landschaft eingebettet ist. Die Insel Reichenau und die Halbinsel Mettnau unterteilen den See in den so genannten Rheinsee, Gnadensee, Zellersee, Markelfingerwinkel und den obersten Teil, zwischen Ermatingen und Gottlieben, den Seerhein.

Die Geschichte der Fischerei am Untersee ist über Generationen tief verwurzelt. Waren es vor ca. 100 Jahren noch über 100 Fischer, die als Netz-, Schwemm- oder Zockfischer ihren Haupt- oder Nebenberuf ausübten, sind wir heute noch 8 Netzfischer auf schweizer-, und ca. 20 auf deutscher Seite, die eine streng überwachte und nachhaltige Fischerei betreiben. Nur so werden wir auch in Zukunft unsere frisch gefangenen Fische dem Konsumenten anbieten können.

Das Ausüben der Fischerei wurde seit jeher am Untersee betrieben, dies bezeugen die Überreste von zahlreichen Pfahlbausiedlungen rund um den See. Die Fischerei gehörte Jahrhunderte lang dem Kloster Reichenau, welche als Schutz und Schirmherrschaft diese überwachte und auch Gesetze erließ. Erst im Jahre 1979 erhielt der Kanton Thurgau die eigene Gerichtsbarkeit über die Schweizer Fischer am Untersee. In der heutigen Zeit regelt die Unterseefischereiverordnung das Geschehen der Fischerei. Eine dazu gewählte Kommission aus allen Vertretungen der verschiedenen Intressengruppen und Länder stimmen über eingegangene Anträge ab.

In dieser Verordnung sind Netzgrösse, Maschenweite und Einsatzzeiten, sowie die Zeiten in der die Netze gesetzt oder gehoben werden dürfen festgehalten. Mindestmasse und Schonzeiten, sowie die Laichfischerei werden darin geregelt.

Je nach Fischfang und Jahreszeit (Sommer-/ Winterfischerei, Laichfischerei) sind verschiedene Gerätschaften im Einsatz.

Bei der Felchenfischerei werden 5 Netze mit einer Höhe von 5m und einer Länge von 100m eingesetzt. Die Maschenweite von 42mm darf nicht unterschritten werden.

Für die Eglifischerei (Chretzer) werden Netze mit 2m Höhe, 100m Länge und 32mm Maschenweite zugelassen. Die Anzahl von 6 Stück darf nicht überschritten werden und dürfen auch im Übermorgensatz, das heisst soviel, wie 2 Stunden vor Sonnenaufgang ausgelegt werden.

Schonzeiten für Egli und Hecht werden von der Fischereiaufsicht festgelegt.

25 Fisch- und 3 Krebsarten leben heute noch im Untersee, wobei nur ein kleiner Teil bedingt durch den Konsumenten für uns Fischer von wirtschaftlicher Bedeutung ist.

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