Im neuen Jahrtausend angekommen war es im Übernachtungs-; Restauant- & Bankettbereich Zeit für eine grundliegende Überholung und Neugestaltung im Sinne von Betreiberin Gabriela Ganter.

Zuzüglich zu den Renovierungsarbeiten kam der Plan auf, das hisher als Personalunterkunft genutzte 2. Obergeschoss des historischen "Stammhauses" zu einem zeitgemäßen Wellnessbereich umzubauen. Hierzu war eine grundliegende Kernsanierung notwendig.

Nach nur spannenden 10 Wochen Bauphase konnte das Haus ab 3.2.2006 die Gäste in neuem Ambiente und Verwöhnumfeld wieder empfangen!



Im Bild: die "Entkernung" des zukünftigen Wellnessbereichs

Im Restaurantbereich blieben die Ratsstube und die Zirbelstube in Ihrer ursprünglichen Form erhalten. Hierbei wurde der alte Saal in das Hotelgebäude integriert und ein neuer, großzügiger Festsaal angebaut. Im Frühjahr 1989 fand man nun die Zeit, das Hotel offiziell wieder zu eröffnen. Unter dem Besitzer Friedrich Ganter übernahm Frau Gabriela Ganter die Aufgabe der Geschäftsführung, sie stammt aus der Hotelerie und erlernte den Beruf der Hotelkauffrau.

Anfang der 80er Jahre endete vorläufig die Glanzeit des Hauses. Durch einen Investitionsstau kam es zum teilweisen Leerstand des Hauses welcher bis zur Insolvenz mit anschließender Versteigerung führte. Einzige Bedingung hierbei war, dass die Nutzung als erhalten bleiben soll. Diese wurde erfüllt als 1987 die Ganter Hotelbetriebe das Haus bei der Versteigerung erwarb.

Der neue Besitzer war Herr Friedrich Ganter, ein Konstanzer Hotelier. Da der hintere Teil, der Kegelbahnen, Wohnungen und Nebenräumlichkeiten beinhaltete, sehr desolat war, mußte er abgerissen werden. Diese Abriss- und Umbaumaßnahmen begannen im Frühjahr 1988 und sollten 14 Monate dauern. In dieser Zeit wurde der bestehende Teil saniert und durch einen neuen Gebäudeteil erweitert.

Herr Kunkel mit Schülern der Kochschule am Rheinfall in Schaffhausen.

Zur gleichen Zeit nahm, in den Wintermonaten, die Hochschule Baden-Württemberg im Mohren Quartier. In den folgenden Jahren lernten unzählige Köche und Köchinnen hier das heute noch mit Liebe zellebrierte Handwerk.

Kurz nach Kriegsende heiratete die letzte mit Karl Mohr verwandte Besitzerin (geborene "Frommherz") einen geschäftstüchtigen Herren unter dessem Regie die Geschichte des Mohren eine weiter spannende Entwicklung nahm.

Herr Kunkel erweiterte Anfang der 1950er Jahre das Hauptgebäude (Stammhaus) um ein Stockwerk, wobei auch das markante Dachtürmchen entstand. Im hinteren Bereich wurde zudem ein Anbau mit Kegelbahn gebaut. Die Bezeichnung lautete ab diesem Zeitpunkt "Hotel Mohren".

Zu Anfang des 20. Jahrhunderts erfolgten im "Gasthaus und Pension zum Mohren" weitere Umbaumaßnahmen, wobei unter anderem ein kleiner Saal und eine Erweiterung des Lokals entstanden. Auch der Beherbergungsbereich wurde, durch Erhöhung um ein weiteres Stockwerk, auf das doppelte erweitert.Bis zum Kriegsbeginn erlebte das Haus eine wahre Blütezeit.

Um das Jahr 1820 wurde das Haus um- und ausgebaut sowie neben einer Gastwirtschaft die ersten "Fremdenzimmer" eingerichtet.

Es wurden hier, vornehmlich in den Sommermonaten, weltliche Reisende und Würdeträger während Ihres Besuch auf der Insel beherbergt.

Mit Blick auf den Erbauer des Hauses bzw. Großvater der jetzigen Betreiber wurde der Betriebsname "Gasthaus und Pension Mohren" gewählt.

Im Jahr 1756 erbaut ein Mann namens Karl Mohr westlich der Reichenauer Ergat ein Wohnhaus für sich und seine junge Familie. Wie und aus welchen Gründen Herr Mohr auf die Reichenau kam ist leider nicht näher bekannt.

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5 nights including breakfast, 3x 3-course dinner,
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